Aktuelle Mitteilungen des Landesanglerverbandes
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen aktuellste Informationen und Mitteilungen zu Themen der Angelfischerei geben, sowie in komprimierter Form aktuelle Hinweise, Hintergrundberichte oder Pressemitteilungen veröffentlichen.

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Neues Landeswassergesetzes MV zur Nutzung von Elektromotoren nun amtlich

Görslow/ Schwerin, den 14.06.2021

Neues Landeswassergesetzes MV amtlich: Die Nutzung von Elektromotoren auf nichtschiffbaren Gewässern wurde im Gesetz- und Verordnungsblatt M-V veröffentlicht

 

Nach jahrelangem Ringen des LAV wurde nun das Wassergesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern dahingehend geändert, dass auf Gewässern, auf denen Ruderboote erlaubt sind, nun auch elektrobetriebene Boote fahren dürfen.

 

Daten zur Nutzung

Die E-Boote dürfen mit Motoren einer Leistung bis 1 Kilowatt ausgestattet sein, eine Geschwindigkeit bis zu 6 Stundenkilometern erreichen und das bei der Wasserverdrängung von 1.500 Kilogramm. Die Nutzung ist nur Anglerinnen und Anglern erlaubt, die im Besitz eines gültigen Fischereischeins sind und die gültige Angelerlaubnis für das jeweilige Gewässer vorweisen können.

 

Bitte beachten

Ausnahmen zur Elektromotornutzung können in Nationalparks, in Naturschutzgebieten und in Landschaftsschutzgebieten bestehen. Hier kann durch eine Rechtsverordnung oder Verfügung im Einzelfall die Befahrung eingeschränkt oder ausgeschlossen werden.

Im elektronischen LAV-Gewässerverzeichnis  wird eine Rubrik eingerichtet, in der zu entnehmen ist, ob auf dem jeweiligen Gewässer mit E-Motor gefahren werden darf.

 

Neu in der LAV-Gewässerordnung

Entsprechend der Gesetzesänderung muss die Gewässerordnung des Verbandes im

§ 3.3. Wasserfahrgenehmigung mit Bootenangepasst werden. Der neue Text tritt nun mit der Veröffentlichung des geänderten Landeswassergesetzes in Kraft und lautet wie folgt:

Das Befahren oberirdischer Gewässer mit kleinen Wasserfahrzeugen, die mit elektrischer Motorkraft betrieben werden, ist Personen gestattet, die einen gültigen Fischereischein und eine Angelerlaubnis für das zu befahrende Gewässer besitzen. Die sogenannten kleinen Elektroboote dürfen höchstens eine Motorleistung von 1 kW und eine Wasserverdrängung von höchstens 1 500 kg aufweisen. Die Geschwindigkeit von höchstens 6 km je Stunde darf nicht überschritten werden. Ausnahmen können in Nationalparks, in Naturschutzgebieten und in Landschaftsschutz-gebieten bestehen. Hier kann durch eine Rechtsverordnung oder Verfügung im Einzelfall die Befahrung eingeschränkt oder ausgeschlossen werden. Einzelheiten können dem elektronischen Gewässerverzeichnis des LAV entnommen werden.

Axel Pipping Geschäftsführer


Ergebniss des schriftlichen Umlaufverfahren, Görslow 13. Juni: Neues LAV-Präsidium gewählt, Haushalt beschlossen

Görslow, den 13.06.2021

Statt LDK LAV-Wahl im schriftlichen Umlaufverfahren

Aufgrund der durch die Corona-Pandemie unklaren Situation zur Durchführung großer Versammlungen war in diesem Jahr die Landesdelegiertenkonferenz, die am 12. Juni in Rostock stattfinden sollte, erneut abgesagt worden. Die im vergangenen Jahr bereits ausgefallene LDK und die damit verbundene turnusmäßige LAV-Präsidiumswahl war nun im schriftlichen Umlaufverfahren durchgeführt worden.

Am 13. Juni fiel mit der Auszählung die Entscheidung, wer den Vorstand des größten Naturschutzverbandes unseres Landes bildet. Neuer Präsident des Landesanglerverbandes Mecklenburg-Vorpommern ist Bernd Dickau. Der 57-jährige wurde von den Delegierten zum Nachfolger von Prof. Dr. Karl-Heinz Brillowski gewählt, der nach 13 Jahren an der Spitze des Verbandes nicht mehr für das Amt kandidierte. Die Amtsübergabe des alten Präsidenten an den neuen erfolgte am 13. Juni 2021 in der Geschäftsstelle des Landesanglerverbandes in Görslow. Im Rahmen der Stimmauszählung und nach Abschluss der Ergebnisse wurden alle neu- und wiedergewählten Ämter besetzt.  Bernd Dickau nahm nach Amtsantritt zuerst von dem bis langjährigen Mann an der Spitze, Prof. Dr. Karl-Heinz Brillowski, herzlichste Glückwünsche entgegen. Dickau war als einziger Anwärter zur Wahl für dieses Amt angetreten.  

Wieder- bzw. Neuwahl des Präsidiums: Wiedergewählt wurden am 13. Juni Vizepräsident Klaus Dieter Mau mit dem Schwerpunkt Finanzen, Vizepräsidentin Liane Janssen mit dem Schwerpunkt Natur-, Arten- und Umweltschutz, Vizepräsident Werner Promer mit dem Schwerpunkt Gewässerwirtschaft, Sebastian Schmidt als Referent für Schulung und Ausbildung. Neu gewählt wurden Dirk Siems für das Referat Jugendarbeitet, der hier vorher bereits kommissarisch arbeitete, Armin Butz für das Referat Angeln und Rüdiger Schülke für das Referat Fischereiaufsicht.  Diese Funktionen sind nun seit den Mittagsstunden des 13. Juni amtlich.

Weitere Ergebnisse des Umlaufverfahrens:Die Bilanz, die im Rahmen dieser Veranstaltung für den LAV M-V gezogen wurde, zeigt eine anwachsende Mitgliederzahl an. Die Fläche der zum Angeln bereitgestellten Pacht- und Eigentumsgewässer sowie der Gewässer der Berufsfischerei hat ebenfalls zugenommen.

Im Ergebnis der im Vorfeld des schriftlichen Umlaufverfahrens durchgeführten Prüfungen zum Umgang mit den finanziellen Mitteln des Verbandes und der Übereinstimmung mit den Beschlüssen des Präsidiums hatte es keine Beanstandungen gegeben. Die Haushaltspläne für die Jahre 2021 und 2022 wurden beschlossen. Die Kassenprüfer hatten die empfohlen, das Präsidium für das Geschäftsjahr 2020 zu entlasten. Diese Entlastung wurde auf dem Schriftweg ebenfalls erteilt.

Im Rahmen der LDK werden sonst Auszeichnungen verliehen. Diese Ehrung verdienter Mitglieder erfolgt in der Verbandsausschusssitzung am 30. Oktober 2021.

Große Leistung aller Petrijünger: Die Durchführung des schriftlichen Umlaufverfahrens war ein Novum, geschuldet den Pandemieumständen. Nach so langer Zeit von großen Einschränkungen, starken Veränderungen in den Familien, in den Arbeitsverhältnissen und dem sonst so regen Verbands- und Vereinsleben scheint nun das Schlimmste überwunden. Die Gemeinschaft der Anglerinnen und Angler ist gewachsen und der Zusammenhalt nach allen Möglichkeiten, die sich so boten, hat so manchen doch etwas leichter durch die Krise gebracht.

Auf die große Leistung unserer Solidargemeinschaft dürfen wir alle gemeinsam zurecht stolz sein. Wir werden bald wieder gemeinsam in großen Runden angeln, feiern und genießen können. Bitte bleiben Sie gesund!

Ein kräftiges Dankeschön vom neuen Präsidium und den Mitarbeitern der LAV-Geschäftsstelle!

LAV, Claudia Thürmer


Präsidium gewählt beim Landesanglerverband MV e.V. - Bernd Dickau ist neuer Präsident

Görslow, den 13.06.2021

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Nach 13 Jahren gibt es mit der Wahl des Präsidiums des Landesanglerverbandes M-V e.V. (LAV M-V e.V.) einen neuen Präsidenten. Bernd Dickau steht nun an der Spitze des Verbandes, der

Interessenvertretung seiner 45.000 Mitglieder.

 

Die Neuwahl des LAV-Präsidiums wurde am 13. Juni im schriftlichen Umlaufverfahren mit der abgeschlossenen Auszählung bestätigt. Die Legislaturperiode seit Juni 2016, regulär vier Jahre lang, dauerte durch die Corona-Pandemie fünf Jahre und fand nun auf postalischem Weg ihren Abschluss. Mit den schriftlich übersandten Stimmzetteln aller 130 Landesdelegierten des LAV M-V e.V. wurden die Mitglieder des Präsidiums mit einem neuen Präsidenten an ihrer Spitze neu- bzw.  wiedergewählt.

Neuer Präsidentdes Landesanglerverbandes Mecklenburg-Vorpommern ist Bernd Dickau. Der 57-jährige wurde von den Delegierten zum Nachfolger von Prof. Dr. Karl-Heinz Brillowski gewählt, der nach 13 Jahren an der Spitze des Verbandes nicht mehr für das Amt kandidierte.

Die Amtsübergabe des alten Präsidenten an den neuen erfolgte am 13. Juni 2021 in der Geschäftsstelle des Landesanglerverbandes in Görslow. Im Rahmen der Stimmauszählung und nach Abschluss der Ergebnisse wurden alle neu- und wiedergewählten Ämter besetzt. 

Bernd Dickau nahm nach Amtsantritt zuerst von dem bis langjährigen Mann an der Spitze, Prof. Dr. Karl-Heinz Brillowski, herzlichste Glückwünsche entgegen. Dickau war als einziger Anwärter zur Wahl für dieses Amt angetreten.

 

Wieder- bzw. Neuwahl des Präsidiums

Wiedergewählt wurden am 13. Juni Vizepräsident Klaus Dieter Mau mit dem Schwerpunkt Finanzen, Vizepräsidentin Liane Janssen mit dem Schwerpunkt Natur-, Arten- und Umweltschutz, Vizepräsident Werner Promer mit dem Schwerpunkt Gewässerwirtschaft, Sebastian Schmidt als Referent für Schulung und Ausbildung.

Neu gewählt wurden Dirk Siems für das Referat Jugendarbeitet, der hier vorher bereits kommissarisch arbeitete, Armin Butz für das Referat Angeln und Rüdiger Schülke für das Referat Fischereiaufsicht.

 

Hintergrund Präsident Bernd Dickau:

Der 57-jährige stammt aus Lübz, lebt seit 1982 in Greifswald. Bernd Dickau arbeitet in der Koordination im Rückbau des Kernkraftwerkes Lubmin. Er ist leidenschaftlicher Angler seit 1968. Für unsere Angler agierte er die ersten Jahre alsals Gewässerwart im Greifswalder Regionalverband. Von 2012-2019 dann gleichzeitig auch als Vorsitzender des Universitätsangelsportvereins Greifswald und zudem als Vorsitzender des Regionalen Anglerverbandes Ost-Vorpommern. Seit 2017 ist Dickau bereits Mitglied des LAV-Präsidiums als Referent für die ehrenamtliche Fischereiaufsicht. Im Jahr 2019 erklärte er sich bereit, für das Präsidentenamt zu kandidieren. Bernd Dickau ist Ehemann einer stellevertretenden Schulleiterin und Familienvater.  


 


NDR: Dickau neuer Präsident des Landesanglerverband

Schwerin, den 13.06.2021

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Wegen der Corona-Pandemie konnte der neue Präsident von den 130 Delegierten nur schriftlich gewählt werden: Bernd Dickau folgt auf Karl-Heinz Brillowski, der das Amt 13 Jahre lang inne hatte.

Der Landesanglerverband hat einen neuen Präsidenten: Es ist der Greifswalder Bernd Dickau. Die 130 Delegierten des Verbandes hatten coronabedingt schriftlich ihre Stimme abgegeben. Bernd Dickau ist 57 Jahre alt und leidenschaftlicher Angler. Er hat bereits Erfahrungen im Präsidium gesammelt, war dort bislang zuständig für das Thema "Ehrenamtliche Fischereiaufsicht".

Europäischer Aal als Schwerpunkt

Im Gespräch mit NDR 1 Radio MV sagte er, er freue sich auf sein neues Ehrenamt. Dickau möchte vor allem dem Europäischen Aal helfen, der vom Aussterben bedroht ist. Viele Tiere verenden in den Turbinen von Wasserkraftwerken. Mehr artgerechte Fischtreppen könnten da helfen oder der Ansatz, Kraftwerke während der Wanderungszeit stillzulegen. Auch der Gewässerschutz liegt dem neuen Präsidenten am Herzen. Bernd Dickau löst Karl-Heinz Brillowski ab, der nach 13 Jahren im Amt nicht mehr kandidierte. Der Landesanglerverband hat rund 45.000 Mitglieder.


SVZ: Erlenwald statt Fischteiche

Glave/ Dobbin-Linstow, den 09.06.2021

Stiftung Natur und Umweltschutz will Areal einer ehemaligen Fischzucht umgestalten – dagegen regt sich Widerstand

Frank Liebetanz

Zwei Seeadler kreisen über einem der beiden Karpfenteiche der ehemaligen Fischzucht in Glave, einem kleinen Ortsteil der Gemeinde Dobbin-Linstow. Frösche quaken laut, ein Schwanenpaar mit Küken sucht das Weite. Die Natur hat sich dieses Gebiet auch mit reichlich Schilf zurückgeholt. Doch diese Entwicklung könnte bald vorbei sein, denn die Stiftung Natur und Umweltschutz MV will den Zufluss aus dem Fluss Nebel kappen. Stattdessen wird das ganze Wasser künftig für eine Fischtreppe benötigt. Sie soll für den Aufstieg von Fischen und anderen Tieren bald den Weg gegen die Strömungsrichtung frei machen. Nun regt sich aber Widerstand gegen die Planung, denn die beiden Teiche könnten bereits ein Biotop und damit schützenswert sein.
Die geplante Fischtreppe in Glave soll die letzte Lücke der Renaturierung der gesamten Nebel schließen. Nach der Fertigstellung könnten Fische aus dem Krakower Obersee in Richtung Linstower See aufsteigen. Die Fischtreppe benötige vor allem im Sommer das ganze Wasser aus der Nebel, sagt Björn Schwake, Geschäftsführer der Stiftung Natur und Umweltschutz MV. Sie plant das Projekt, das mindestens eine sechsstellige Summe kosten wird.
Becken und Teiche der Fischzucht werden seit den 1960er-Jahren über einen so genannten Bypass aus dem Mühlenteich, in den die Nebel fließt, auf der anderen Straßenseite gespeist. Der alte Durchlass für den früheren Betrieb soll gekappt werden, ein neuer das Wehr unter der Straße ersetzen und dahinter die Fischtreppe im natürlichen Verlauf angelegt werden. Dafür wird ein Teil des ehemaligen Fischzucht-Geländes benötigt.
Das war Wilfried Baldermann (CDU), Bürgermeister der Gemeinde Dobbin-Linstow, bewusst. Er fragt aber nun wegen der wichtigen Biotope, die dort entstanden sind: „Macht es Sinn, diese wunderschönen, zwei Hektar Karpfenteiche zurückzubauen?“ Auch Tierarzt Dr. Bernd Linke aus Güstrow spricht sich gegen die bisherige Planung aus: „Die Teiche haben eine hohe Biodiversität.“ .
Der Geschäftsführer der Stiftung Natur und Umweltschutz MV betont die Bedeutung der Fischtreppe: Seit vielen Jahren habe sich das Staatliche Amt für Landschaft und Umweltschutz um die Wasserrechte der Fischzucht bemüht, weil „dies bei der Renaturierung der Pfropfen in der Mitte des Nebel-Verlaufs“ gewesen sei. Nach einem Gutachten habe die Flächenagentur, eine Stiftungstochter, die Wasserrechte und einen Großteil des Grundstücks gekauft, so Schwake.
Den vorderen Teil des Grundstücks, etwa zwei von insgesamt 14 Hektar, erwarb die Gemeinde Dobbin-Linstow. Sie kam auch wegen der Fördergelder mit ins Boot.
„Die Teiche sind zum Tod verurteilt, weil wir kein Wasser mehr dafür haben“, erklärt Schwake. Sie seien nicht einmal 30 Zentimeter tief und die Dämme so weich, dass sie brechen könnten. Die Natur solle weiterhin freie Bahn haben. Das bedeute, dass die Teiche mal Wasser haben könnten und zu anderen Zeiten nicht. „Wir schieben die Teiche nicht zu.“
Schwake verweist auf weitere Aspekte, warum dieses Projekt wichtig ist: Erstens sei es eine Ausgleichsmaßnahme für die Ortsumgehung Mirow, zweitens sei die Maßnahme mit allen Beteiligten vor zwei Jahren abgesprochen worden. „Wir waren die einzigen, die eine Lösung für dieses Problem hatten“, schildert er.
Vielleicht können die Teiche aber doch noch gerettet werden. Ralf Koch, Chef des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide, hat gleich drei Vorschläge: Wasser aus dem benachbarten Obersee könnte in die Teiche zurückgepumpt, aus der Nebel entnommen oder drittens aus Grünflächen und Äckern über einen Graben genutzt werden.
Als erfolgreichste Variante erscheint Koch ein Graben, der das Nass aus der Umgegend den Teichen zuführt.


 


OZ: Ein Hornhecht nach Maß

Rostock, den 07.06.2021

„Fisch des Jahres 2021“: Petrijünger fangen  apitale Exemplare / Prächtige Schleie, Zander und Quappen verheißen aufregendes Angeljahr Rostock. Der   Raps blüht. Es ist Hornhechtzeit. Die Räuber mit dem schnabelartigen Maul kommen in Schwärmen an die  Ostseeküste und in die Bodden- Gewässer, um hier zu laichen. Unweit des Campingplatzes Zierow    (Nordwestmecklenburg) geht in diesen Tagen auch Philipp Dieckvoß oft seinem Hobby nach. Dank Wathose kann der 28-Jährige viele Meter in die flachen Meeresabschnitte laufen und mit seiner Spinnrute agieren. Auch am 3. Mai gelang es ihm, mehrere der pfeilartigen Sichträuber zu überlisten. Der größte war 76 Zentimeter lang. Damit sorgte der Bernstorfer (Nordwestmecklenburg) für eine erste Ansage in dieser  Kategorie innerhalb der Gemeinschaftsaktion „Fisch des Jahres 2021“. Seit mehr als zehn Jahren wird diese Aktion von der OSTSEEZEITUNG, dem Landesanglerverband (LAV) und den Angeljoe- Märkten im  Nordosten durchgeführt. Bereits in 19 Kategorien haben die Petrijünger Top-Fänge gemeldet. „Ich hatte es  m Mittelwasser mit einem Sbirolino-System versucht“, erklärt der gelernte Elektriker Dieckvoß. Dabei nutzte  er einen 35 Gramm schweren Glaskörper mit Röhrchen als Wurfgewicht. Dieses bewegt sich auf der  Hauptschnur. An einem folgenden Fluorcarbon-Vorfach ist der Haken montiert. Als Köder dienten  Rindfleischfetzen. Sauer eingelegt oder geräuchert mag der Mecklenburger den Fisch mit den grünen Gräten  m liebsten. „Mit etwas Geschick und Glück ist der Fang größerer Stückzahlen problemlos möglich“, bestätigt Dr. Kilian Neubert vom Landesanglerverband. Man kann diese Fische praktisch ganztags  erfolgreich beangeln. „Häufig hat man gerade um die Mittagszeit Glück“, so der Experte. Exemplare ab 80  Zentimetern Länge gelten als kapital. Einen solchen Fisch holte Stefan Heuer am 27. April aus der Ostsee  or Rügen: 87 Zentimeter war er lang und 1,08 Kilogramm schwer. Bei Ködern ist die Auswahl groß:  Herings-  und Makrelenfetzen, Garnelen, Sandaale und Rindfleischstückchen liebt der Hornhecht. Auch mit Kunstfliegen und Seidenschlaufen ohne Haken – die Fäden verfangen sich in den kleinen spitzen Zähnen  er Tiere – lässt sich gut agieren. Dass der Name Dieckvoß auch in der Hecht-Kategorie auftauchte, spricht  für die angelverrückte Familie. „Auch meine Frau Katrin (50) und mein Sohn Oliver (22) sind Petrijünger“,  erzählt Familienvater Erik. Der 49-Jährige zog am 1. Mai einen 85 Zentimeter langen Hecht aus dem Menzendorfer See bei Grevesmühlen. Der 4,41 Kilo schwere Räuber hatte im Flachwasser-Bereich  zugeschnappt. Ein Twister – der gelb-grüne Kunstköder war 15 Zentimeter lang – erwies sich als gute Wahl. Als Vorfach an der Spinnrute mit 100 Gramm Wurfgewicht diente ein Fluorcarbon-Vorfach – Stärke ein Millimeter. Das Schwanzstück wurde filetiert, der Rest landete im Fleischwolf. „Hecht-Bouletten sind eine Sucht“, so Dieckvoß. Und es geht Schlag auf Schlag. Am 14. Mai holte Tobias Unger aus dem Lieper See einen 1,10 Meter langen Hecht, der elf Kilo schwer war. Über mehr als nur eine gute Fischmahlzeit freute  ich auch Tobias Weber (54) aus Buchholz- Heide bei Rostock. Der Glasgestalter bekam es Ende März in  er Dämmerung mit seinem bisher größten Zander in der Ober-Warnow bei Benitz zu tun. „Ich hatte vom Boot aus einen tief laufenden, weißen Wobbler über Grund geführt“, erinnert sich der gebürtige Thüringer. Plötzlich ein Ruck. Anschlag. Es entspann sich ein kurzer, heftiger Drill. Mit Hilfe eines stabilen Keschers wurde der 7,5 Kilo schwere und 92 Zentimeter lange Brocken gelandet. „Gebraten ist Zander eine  Delikatesse“, sagt Weber. Schon in den 80er Jahren hat Hartmut Senff (58) aus Grabow (Ludwigslust- Parchim) in der Müritz-Elde-Wasserstraße tolle Quappen gefangen. Bis zu zwei Kilo schwer waren die  prächtigen Speisefische, die zu den Dorschartigen zählen und im Süß- und Brackwasser leben. „In den 90er Jahre verschwand die Fischart aus dem Gewässer“, sagt Senff. Erst in den vergangenen Jahren habe sich  er Bestand erholt. Am 9. Mai war der Angler auf Aal aus. Als Köder hatte er einen zehn Zentimeter langen Ukelei gewählt. Dann löste gegen 23 Uhr der elektrische Bissanzeiger aus. „Ich nutze feine Grund- Montagen und arbeite mit offenem Schnurbügel. Denn Aal oder Quappe reagieren oft vorsichtig“, so der gelernte Chemiker. Der 48 Zentimeter lange Fang war sein größtes Exemplar seit der Wende. Traditionell brät er kleinere Quappen in der Pfanne, dieser 1,13 Kilo schwere Raubfisch aber landete im Räucherofen. Volker Penne


Internationaler Rat für Meeresforschung veröffentlicht Fangempfehlung für Ostseebestände 2022

Berlin/ Görslow, den 03.06.2021

– Noch keine Fangempfehlung für Westdorsch möglich –

– Mehrzahl der Ostseebestände nachhaltig bewirtschaftet –

Der Internationale Rat für Meeresforschung hat heute seine Empfehlungen für die Fischerei in der Ostsee für das nächste Jahr veröffentlicht. Für den Dorschbestand in der westlichen Ostsee konnten die Wissenschaftler noch keine Empfehlung vorlegen. Nach ihrer Einschätzung liefert das bisher genutzte Modell keine plausiblen Ergebnisse mehr, so dass ein benchmarking durchgeführt werden muss und anschließend, voraussichtlich im September, eine Fangempfehlung vorgelegt werden wird.

Während die meisten Bestände in der Ostsee nachhaltig bewirtschaftet werden, ist die Lage bei den für die deutsche Fischerei wirtschaftlich wichtigen Arten, westlicher Hering und östlicher Dorsch, weiterhin prekär.

Beim westlichen Hering befinden sich sowohl die Nachwuchsproduktion als auch die fischereiliche Sterblichkeit auf einem historischen Tiefstand. Die Nachwuchsproduktion ist nach bisherigem Kenntnisstand durch den Klimawandel beeinträchtigt. Das hat sich auch dadurch nicht geändert, dass die deutschen Fangmöglichkeiten momentan nur noch 6 % verglichen mit dem Jahr 2017 betragen. Während deutsche Fischer erheblich beschränkt werden, um den Bestand wieder aufzubauen, wurde die Entnahme durch norwegische und schwedische Fischer nicht in gleichem Ausmaß gesenkt. Dies zeigte sich auch bei der Quotenfestsetzung für dieses Jahr. Dabei wurde die Quote in der westlichen Ostsee um 50 % reduziert, im Skagerrak und Kattegat nur um 16 %. Jede weitere Quotenkürzung in der westlichen Ostsee ist sinnlos. Die Verteilung der Fänge muss sich wieder an dem früheren Aufteilungsschlüssel orientieren. Im Moment läuft die Verteilung einseitig zum Nachteil der deutschen Fischerei. Den anderen Heringsbeständen in der Ostsee geht es deutlich besser. Im Bottnischen Meerbusen beispielsweise empfiehlt der ICES eine Steigerung der Fangmenge um 72 %.

Beim östlichen Dorsch empfiehlt der ICES, dass die fischereiliche Entnahme auch im nächsten Jahr bei null und auf Beifänge beschränkt bleibt. Die Nachwuchsproduktion der letzten beiden Jahre war die schlechteste der langen Zeitserie. Eine gezielte Fischerei auf diesen Bestand gibt es momentan nur durch Russland. Die natürliche Sterblichkeit ist mittlerweile 10mal so hoch wie die fischereiliche Sterblichkeit, so dass mit fischereilichen Maßnahmen kein Beitrag zur Verbesserung der Bestandssituation mehr geleistet werden kann.

Erfreulich ist, dass der Schollenbestand in der Ostsee weiter von Rekord zu Rekord wächst. Der Nachwuchsjahrgang des letzten Jahres war wieder sehr stark, so dass der ICES eine Erhöhung der Gesamtfangmenge um 53 % vorschlägt. Für die ebenfalls häufigen Arten Flunder, Kliesche und Steinbutt sind keine Fangbeschränkungen erforderlich.

Die Nachwuchsjahrgänge bei der Sprotte in der Ostsee waren 2019 und 2020 ebenfalls sehr stark. Für die Sprotte empfiehlt der ICES eine Erhöhung der Fangmenge um 8,7 %. Bei Umsetzung dieser Empfehlung würde der Sprottenbestand nach ICES-Berechnung im nächsten Jahr wieder auf über eine Million Tonnen anwachsen.

Die ökonomische Situation für die Ostseebetriebe bleibt weiterhin angespannt. Wirtschaftliche Impulse erhoffen sich die Fischereibetriebe durch ein Aufleben des Fremdenverkehrs nach der Corona-Krise, um den Absatz in der Region weiter zu steigern. Für das Überleben der Betriebe an der Küste ist die Fortführung der Krisenhilfe durch Bund und Länder von entscheidender Bedeutung, damit nach dem erfolgreichen Wiederaufbau der Bestände noch existenzfähige Fischereistrukturen vorhanden sind.

 

Die Empfehlungen des ICES im Einzelnen:

 

 

 

Vereinbarung des Rates

Vorschlag des ICES

 

Name

lateinischer Name

ICES Fischereizonen

Gesamtfangmengen
2021

Änderung bezogen auf den TAC 2021

 

 

in Tonnen

 

Westlicher Hering
Clupea harengus

Ostsee Untergebiete
22-24

1 575

-100 %

Östlicher Dorsch
Gadus morhua

Ostsee Untergebiete
25-32

0

(aber 595 t Beifang)

±0

(Beifangregelung)

Scholle
Pleuronectes platessa

Ostsee Untergebiete
22-32

7 240

+53 %

Sprotte
Sprattus sprattus

Ostsee Untergebiete
22-32

222 958

+8,7 %

 

Kontakt: Claus Ubl 0176– 832 10 604

PM VERBAND DER DEUTSCHEN KUTTER- u. KÜSTENFISCHER e.V.; Mitglied im Deutschen Fischerei-Verband, Hamburg, 28.5.2021


Hornhechtangeln in der Wohlenberger Wiek |NDR Podcast „Rute Raus – der Spaß beginnt!“ I Neue Folge ab 04. Juni

Schwerin, den 03.06.2021

Ab 4. Juni unter www.ndr.de/radiomv/podcast und in der ARD Audiothek
Der „Marlin des kleinen Mannes“ - so wird der Hornhecht bei den Ostseeanglern auch häufig genannt. Weil er kämpft und aus dem Wasser springt wie sein großer Bruder im Pazifik. Nur ist der Hornhecht, zu DDR Zeiten auch „Arbeiter Aal“ genannt, um einiges kleiner, wird maximal einen Meter lang.
In ihrem neuen Podcast sind NDR Angelexperte Horst Hennings und Moderator Heinz Galling an der Wohlenberger Wiek bei Wismar unterwegs, um den Fisch mit den grünen Gräten an den Haken zu bekommen. Dabei treffen die beiden andere Angler und fachsimpeln über die besten Köder, die richtige Ausrüstung und lösen das Rätsel um die grünen Gräten.
Der Podcast ist Angeln für das Ohr mit Moderator Heinz Galling und dem Bootsangel-Europameister Horst Hennings. Spaß, Spannung und spezielle Informationen rund um den Hornhecht sind da garantiert.
Auch die bisherigen „Rute Raus“ Podcast-Folgen sind in der ARD Audiothek zu finden.
Den neue NDR Angelpodcast „Rute Raus – der Spaß beginnt!“ gibt es zum Download ab 04. Juni unter www.ndr.de/radiomv/podcasts und in der ARD Audiothek.
 


Landtag MV: Niedrige Zahl von Corona-Neuinfektionen erlaubt Lockerungen

Schwerin, den 01.06.2021

In Mecklenburg-Vorpommern ist im Verlaufe des Monats Mai die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz von 120 auf 14,5 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche gesunken. Das war zuletzt der niedrigste Wert aller Bundesländer. Der drastische Rückgang der Infektionszahlen führt nun zu weiteren Lockerungen der Schutzvorschriften.

Nach den Maßgaben der Corona-Landesverordnung dürfen sich von heute an zehn Menschen aus maximal fünf Haushalten treffen, wobei Kinder bis 14 Jahre, zweifach Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt werden. Auf Schulhöfen wird die Maskenpflicht aufgehoben, an Hochschulen finden wieder erste Präsenzveranstaltungen statt. Museen, Gedenkstätten, Ausstellungen und Bibliotheken dürfen wieder öffnen, wie auch die Fitnessstudios und Tanzschulen im ganzen Land. Für Besucher sind aber Corona-Tests erforderlich. Zum Sport dürfen sich wieder mehr Menschen treffen. Theater und Orchester können wieder vor begrenztem Publikum spielen, Jugendclubs ihre Räume für Besucher öffnen. Die Sperrstunde für die Gastronomie entfällt.

Unmittelbar vor Inkrafttreten der neuen Lockerungsschritte hatte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) den harten Lockdown im Frühjahr verteidigt. Damit seien Menschenleben gerettet und die Voraussetzungen für die Lockerungen nun zum Sommer hin im ganzen Land geschaffen worden. Den Bürgern sei viel zugemutet worden. Die Entscheidung sei aber richtig gewesen, zeigte sich Schwesig überzeugt.

Noch in dieser Woche erfolgt ein für das Reiseland MV weiterer wichtiger Öffnungsschritt: Vom 4. Juni an dürfen Menschen aus allen Regionen Deutschlands wieder in Mecklenburg-Vorpommern Urlaub machen. Für Einheimische war das Reiseverbot schon eine Woche früher aufgehoben worden. Damit endete eine siebenmonatige Zwangsschließung für Hotels, Pensionen, Ferienhäuser und Campingplätze.

© dpa-infocom, dpa:210531-99-810463/3

Quelle und LINK: https://www.landtag-mv.de/dpa-ticker?tx_w3dpa_dpa%5Baction%5D=detail&tx_w3dpa_dpa%5Bcontroller%5D=Dpa&tx_w3dpa_dpa%5Buid%5D=27760&cHash=bb651766c1459fd3caeb8d01d467e235


Landtag MV: Größere Familienfeiern erlaubt und gelockerte Testpflicht

Schwerin, den 01.06.2021

Die anhaltend niedrigen Corona-Infektionszahlen erlauben in Mecklenburg-Vorpommern nach Ansicht der Landesregierung raschere Schritte hin zu mehr Normalität im Alltagsleben. So sind von Donnerstag an im Land wieder größere Familienfeiern möglich. Zu Geburtstagen oder Hochzeiten etwa könnten in Gaststätten bis zu 30 Menschen zusammenkommen, teilte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) nach der Kabinettssitzung am Dienstag in Schwerin mit.

Zunächst sollte das erst vom 11. Juni an wieder möglich sein. Aufgrund der geringen Infektionszahlen habe dieser Termin nun aber vorgezogen werden können. «Gute Nachrichten für unser privates, familiäres Leben», sagte Schwesig. Allerdings hatte es auch Kritik daran gegeben, dass zu Trauungen 30 Menschen zugelassen waren, nicht aber zu den anschließenden Feiern. Zu den 30 erlaubten Gästen dürfen zusätzlich noch Genesene und doppelt Geimpfte hinzugerechnet werden. Für Feiern in privaten Räumen gelte die vorgezogene Änderung allerdings noch nicht, betonte Schwesig.

Doch kündigte die Regierungschefin für kommende Woche weitere Lockerungen der Kontaktbeschränkungen an, falls die niedrige Inzidenz fortbestehe. In Mecklenburg-Vorpommern war im Laufe des Monats Mai die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz von 120 auf 14,5 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche gesunken. Das war zuletzt der niedrigste Wert aller Bundesländer.

Nach tagelangen Kontroversen mit der Tourismusbranche änderte die Regierung auch die Corona-Testpflicht für Urlauber. Wer im Nordosten in einer Ferienwohnung oder in einem Ferienhaus Urlaub machen will, muss zwar bei Anreise einen aktuellen negativen Corona-Test vorlegen, diesen aber nicht mehr alle drei Tage wiederholen, wie es zunächst geplant war. Das teilte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) nach der Kabinettssitzung mit, zu der erstmals seit Monaten wieder alle Minister persönlich in Schwerin zusammengekommen waren.

Für Hotelgäste, die ihr Frühstück dort einnehmen oder das Restaurant besuchen, bleibe allerdings die bisherige Regelung bestehen. Diese Gäste müssten sich regelmäßigen Wiederholungstests unterziehen. Die Neuregelung soll vor dem 4. Juni in Kraft treten. Von da an ist Mecklenburg-Vorpommern wieder für Urlaubsgäste aus ganz Deutschland geöffnet. Für Einheimische war das Reiseverbot schon Ende Mai aufgehoben worden. Damit endete eine siebenmonatige Zwangsschließung für Hotels, Pensionen, Ferienhäuser und Campingplätze.

Schwesig verwies auf die bereits zum 1. Juni im Land wirksam gewordenen Lockerungen. Nach den Maßgaben der Corona-Landesverordnung dürfen sich nun zehn Menschen aus maximal fünf Haushalten treffen, wobei Kinder bis 14 Jahre, zweifach Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt werden. Auf Schulhöfen gilt keine Maskenpflicht mehr, an Hochschulen finden wieder erste Präsenzveranstaltungen statt.

Museen, Gedenkstätten, Ausstellungen und Bibliotheken dürfen wieder öffnen, wie auch die Fitnessstudios und Tanzschulen im ganzen Land. Für Besucher sind aber Corona-Tests erforderlich. Zum Sport dürfen sich wieder mehr Menschen treffen. Theater und Orchester können wieder vor begrenztem Publikum spielen, Jugendclubs ihre Räume für Besucher öffnen. Die Sperrstunde für die Gastronomie entfällt.

Schwesig zeigte sich zuversichtlich, dass die Öffnungsstrategie des Landes dauerhaft trägt. Mit Hilfe des Lockdowns seien die Infektionszahlen massiv reduziert worden. «Und zudem öffnen wir nicht sofort alles, sondern gehen Schritt für Schritt voran», erklärte sie. Die Maskenpflicht gelte weiter und auch mit Tests und vor allem mit Impfen solle das Infektionsgeschehen in Grenzen gehalten werden. «Unser Plans ist, am 20. Juni 50 Prozent Erstimpfungen zu haben und 30 Prozent Zweitimpfungen», so Schwesig weiter.

Auch der Rostocker Infektiologen Professor Emil Reisinger hob die Bedeutung der Hygienemaßnahmen und der Impfungen hervor: «Wir können in Mecklenburg-Vorpommern einem schönen Sommer entgegenblicken, wenn wir weiterhin schön fleißig impfen, wenn wir Abstand halten und in manchen Bereiche die Masken tragen», sagte der wissenschaftliche Berater der Landesregierung.

© dpa-infocom, dpa:210601-99-821212/3

Quelle und LINK: https://www.landtag-mv.de/dpa-ticker?tx_w3dpa_dpa%5Baction%5D=detail&tx_w3dpa_dpa%5Bcontroller%5D=Dpa&tx_w3dpa_dpa%5Buid%5D=27776&cHash=ef4f98f214cf0bae2f3c2ea0b04cdbc8


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