Aktuelle Mitteilungen des Landesanglerverbandes
Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen aktuellste Informationen und Mitteilungen zu Themen der Angelfischerei geben, sowie in komprimierter Form aktuelle Hinweise, Hintergrundberichte oder Pressemitteilungen veröffentlichen.

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NDR Programmtipp: Frühjahrsputz für die Angel-Ausrüstung - Neue Folgen Podcast "Rute raus-der Spaß beginnt"

Schwerin, den 05.03.2021

Ab 5. März unter www.ndr.de/radiomv/podcast und in der ARD Audiothek

Freitag ist Fischtag und deshalb gibt es immer am ersten Freitag des Monats den NDR MV Angelpodcast „Rute raus, der Spaß beginnt“ – Angeln mit Heinz Galling und Horst Hennings.

In der aktuellen Folge präsentieren Moderator Heinz Galling und Angelexperte Horst Hennings Tipps und Kniffe wie das Angelmaterial perfekt auf die neue Saison vorbereitet wird. Warum jeder Angler einen Damenstrumpf und Nagellack braucht, was man mit Rollenfett, Kriechöl, Schmirgelpapier, Zahnpasta alles erreichen kann und welche Rolle dabei ein singender Fisch und eine Straßenkehrmaschine spielen - das alles gibt es in der neuen Folge von „Rute raus, der Spaß beginnt!“ zu hören.

Die „Rute Raus“ Podcast-Folgen in der ARD Audiothek:

Folge 1: Der Hecht

Folge 2: Der Aal

Folge 3: Der Barsch

Folge 4: Der Plattfisch Folge

5: Die Meerforelle

Den neue NDR Angelpodcast „Rute Raus – der Spaß beginnt!“ gibt es zum Download ab 5. März unter www.ndr.de/radiomv/podcasts und in der ARD Audiothek.

NDR M.M.


Landtag MV: Sondersitzung 5.3. Fortschreibung Corona-Landesverordnung - Debatte um Lockdown-Lockerungen in MV

Schwerin, den 05.03.2021

Debatte um Lockdown-Lockerungen in MV auf allen Ebenen

Die Bewältigung der Corona-Krise in Mecklenburg-Vorpommern ist am Freitag sowohl Thema im Landtag als auch eines weiteren Corona-Gipfels der Landesregierung. Dabei geht es um die Umsetzung der jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern, über die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Vormittag das Parlament in einer Sondersitzung unterrichten wird. Für den Nachmittag ist erneut ein virtueller MV-Gipfel der Regierung mit Wirtschafts- und Kommunalverbänden geplant, bei dem es um die Fortschreibung der Corona-Landesverordnung geht.

Bund und Länder hatten am Mittwoch angesichts zuletzt wieder gestiegener Infektionszahlen vereinbart, den Lockdown bis zum 28. März fortzuführen, zugleich aber einen Stufenplan für Lockerungen beschlossen. Demnach dürfen Läden vom 8. März an wieder für Kunden öffnen: In Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 mit vorheriger Terminvergabe, in Gebieten mit stabilen Inzidenzwerten unter 50 auch ohne Anmeldung.

Nach Einschätzung des Einzelhandelsverbandes übersteigt der erforderliche Aufwand für viele Händler den zu erwarteten Nutzen. Etwa 200 Betroffene wollten am Morgen vor dem Sitz des Landtags deshalb auch für weitergehende Öffnungsmöglichkeiten demonstrieren.

Der Protest wird auch vom Tourismus- sowie vom Hotel- und Gaststättenverband mitgetragen. Die Tourismusbranche, die ebenfalls seit November unter den Zwangsschließungen leidet, hatte auf einen Neustart zu Ostern gehofft, wurde aber weiter vertröstet. Erst auf der nächsten Bund-Länder-Konferenz am 22. März soll über erste Öffnungsschritte für Hotels und Pensionen entschieden werden, nach Ansicht der Verbände viel zu spät.

Handlungsbedarf zeichnet sich auch für die Schulen ab. Die Rückkehr zum Präsenzunterricht - zunächst für die Klassen eins bis sechs - ist bislang an eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 gebunden. Die höheren Klassen befinden sich seit Monaten im Fernunterricht zu Hause. Ausnahmeregeln gelten lediglich für Schüler der Abschlussklassen, die sich an den Schulen auf die Prüfungen vorbereiten können. Bei einer regionalen Inzidenz von über 50 ist der Schulbesuch freiwillig.

Bereits am Donnerstag war deutlich geworden, dass die Kritik an der Schulöffnungspolitik des Schweriner Bildungsministeriums wächst. Die Lehrergewerkschaft GEW forderte bei einer Corona-Inzidenz von 35 mehr Wechselunterricht an den Schulen für alle Klassenstufen, um mit kleinen Gruppen die Infektionsgefahr zu verringern und zugleich allen Schülern wieder Präsenzunterricht zu ermöglichen. Die oppositionelle Linke forderte verpflichtenden Präsenzunterricht für die Grundschüler und die Abschlussklassen bis zu einer Inzidenz von 100. Die Klassen fünf bis neun beziehungsweise sieben bis elf sollten nach dem Vorschlag der Fraktionsvorsitzenden Simone Oldenburg vom 15. März an in den wöchentlichen Wechselunterricht gehen.

© dpa-infocom, dpa:210304-99-691352/3

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Landtag MV – „Handel darf wieder öffnen - Tourismus in Warteschlange“ und „Inzidenz steigt wieder“

Schwerin, den 04.03.2021

Handel darf wieder öffnen: Tourismus bleibt in Warteschlange

Schwerin/Berlin (dpa/mv) - Nach der Öffnung von Friseursalons und Gartenbaucentern soll auch für den Einzelhandel in Mecklenburg-Vorpommern die Zeit der Zwangsschließung enden. Wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am frühen Donnerstagmorgen in Schwerin nach einem mehrstündigen Bund-Länder-Gipfel mitteilte, dürfen Läden vom 8. März an für angemeldete Kunden wieder öffnen. Die Zahl der Zutrittsberechtigten ist abhängig von der Ladengröße.

In Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 seien weitergehende Öffnungen auch ohne Anmeldungen möglich. Dies trifft derzeit bereits auf die Hansestadt Rostock sowie die Landkreise Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische-Seenplatte zu. Auch Museen und Galerien sollen dort unter Auflagen wieder öffnen dürfen. «Ob und wie die Regionen davon Gebrauch machen, werden sie uns auf dem MV-Gipfel am Freitag sagen», erklärte Schwesig. In Kreisen mit mehr als 100 Corona-Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche könne es solche Lockerungen aber nicht geben, betonte sie.

Zudem würden die aktuell sehr strengen Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich gelockert. Künftig seien Treffen von bis zu fünf Personen aus zwei Familien erlaubt, plus Kinder bis 14 Jahre.

Noch keine Entscheidung gab es laut Schwesig zum Tourismus, der ebenfalls seit November in einer Zwangspause verharrt und auf einen Neustart zu Ostern hofft. Sie habe sich mit ihrem Kieler Amtskollegen Daniel Günther (CDU) dafür eingesetzt, diese Frage noch offen zu halten. Auf der nächsten Bund-Länder-Konferenz am 22. März solle erneut darüber beraten und entschieden werden, ob wenigstens Reisen im eigenen Bundesland möglich sind.

Der Geschäftsführer des Landestourismusverbands, Tobias Woitendorf, schlug bereits einen norddeutschen Sonderweg zusammen mit Schleswig-Holstein vor. Die Öffnungen im vergangenen Jahr hätten gezeigt, dass der Tourismus das Infektionsgeschehen nicht beschleunigte. Deshalb könnte bei einer ähnlich guten Vorbereitung einer schrittweisen Öffnung nichts im Wege stehen, argumentierte Woitendorf.

Am Freitag wird der Landtag in Schwerin in einer weiteren Sondersitzung über die Umsetzung der Bund-Länder-Vereinbarungen debattieren. Danach soll nach einer Videokonferenz im Rahmen des MV-Gipfels von Regierung und Verbänden die Corona-Landesverordnung fortgeschrieben werden.

Über die Lockerungen der Corona-Schutzvorschriften hatten Bund und Länder lange und intensiv gerungen, auch weil die Corona-Fallzahlen seit Tagen wieder steigen. So wurden am Mittwoch in Mecklenburg-Vorpommern 249 Corona-Neuinfektionen gemeldet, 28 mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) weiter mitteilte, kletterte die Sieben-Tage-Inzidenz im Nordosten auf 67,6 Corona-Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Mit 112,5 ist der Wert im Kreis Vorpommern-Greifswald weiterhin am höchsten, am niedrigsten in der Hansestadt Rostock mit 25,3.

Laut Schwesig kommen bei den beabsichtigten Lockerungen massenhaften Corona-Schnelltests und einer Erhöhung des Impftempos eine wichtige Rolle zu. Damit könnten Infektionsrisiken begrenzt werden. Die Regierungschefin beklagte, dass der Bund nicht schon für einen Vorrat an Tests gesorgt habe und erneuerte auch ihre Kritik an der unzureichenden Impfstoffbestellung.

Die niedergelassenen Ärzte in Mecklenburg-Vorpommern machten deutlich, dass sie rasch in die Corona-Schutzimpfungen einbezogen werden wollen. In einem Offenen Brief an Schwesig forderte die Spitze der Kassenärztlichen Vereinigung MV, die Impfungen gegen Covid-19 in den Arztpraxen zügig und flächendeckend zu ermöglichen. Bei steigenden Impfstoffmengen sei es an der Zeit, den nächsten Schritt zeitnah vorzubereiten, hieß es. Mecklenburg-Vorpommern erwartet nach Angaben des Gesundheitsministeriums bis Ende März allein 100 000 Dosen des Impfstoffs von Biontech-Pfizer.

Unterdessen laufen im Nordosten die Vorbereitungen für das Impfen von Kita-Erziehern und Lehrern. Als erste Landkreise wollen Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg am Freitag damit starten. Die Nachfrage sei groß, sagte ein Sprecher des Landkreises Ludwigslust-Parchim. Das Land hatte nach Kritik aus den Kommunen über liegen bleibende Impfdosen den Astrazeneca-Impfstoff für die nächste Prioritätsgruppe geöffnet. Zur Gruppe zwei gehören Erzieher, Lehrer, Polizisten und Mitarbeiter von Arztpraxen unter 65 Jahren.

© dpa-infocom, dpa:210304-99-680010/2 - Quelle und LINK: https://www.landtag-mv.de/dpa-ticker?tx_w3dpa_dpa%5Baction%5D=detail&tx_w3dpa_dpa%5Bcontroller%5D=Dpa&tx_w3dpa_dpa%5Buid%5D=25595&cHash=fef81a75ea91bfbdeabab69f7665b2e1

249 Neuinfektionen in MV gemeldet: Inzidenz steigt wieder

Rostock (dpa/mv) - Am Mittwoch sind in Mecklenburg-Vorpommern 249 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das waren 28 mehr als am Mittwoch vor einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte (Stand: 16.41 Uhr).

5 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit Covid-19, womit die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 757 stieg. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche kletterte im Vergleich zum Vortag um 3,2 auf nun 67,6. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 64,7.

Mit 112,5 ist die 7-Tage-Inzidenz in Vorpommern-Greifswald weiterhin am höchsten, gefolgt vom Landkreis Rostock mit 97,8. Am niedrigsten ist der Wert laut Lagus in der Hansestadt Rostock - dort liegt er bei 25,3. Vorpommern-Rügen liegt mit 26,3 ebenfalls unter dem wichtigen Schwellenwert von 35.

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten liegt bei nunmehr 25 107. Als genesen gelten 22 019 Menschen. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten liegt derzeit bei 259 - das sind 3 weniger als am Vortag. Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen liegt bei 43, das sind 5 weniger als noch am Dienstag.

Im Nordosten wurden laut Lagus bislang 134 565 Corona-Impfdosen verabreicht. 83 959 Menschen bekamen eine erste Impfung, 50 606 eine zweite.

© dpa-infocom, dpa:210303-99-675338/2 - Quelle und LINK: https://www.landtag-mv.de/dpa-ticker?tx_w3dpa_dpa%5Baction%5D=detail&tx_w3dpa_dpa%5Bcontroller%5D=Dpa&tx_w3dpa_dpa%5Buid%5D=25590&cHash=bd3fb544c648028aa75cce66e1868601


Tagesschau.de: Das sind die neuen Corona-Beschlüsse - Lockdown bis 28.03. - erste Lockerungsschritte

Berlin, den 04.03.2021

Stand: 04.03.2021 08:28 Uhr

Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte dürfen schon am Montag öffnen. Doch dann wird es kompliziert: Was ab wann wieder möglich ist und wann erneut Schließungen drohen - die Corona-Beschlüsse im Überblick.

Der Lockdown wird zunächst bis zum 28. März verlängert, doch der Beschluss des Bund-Länder-Treffens enthält auch erste Lockerungschritte. Bund und Länder weisen darauf hin, dass neue Faktoren das Pandemiegeschehen verändert hätten. Das heißt: Die Zahl der Neuinfektionen steigt zwar, doch dafür gibt es auch wirksamere Mittel dagegen - mehr Impfstoff sowie Schnell- und Selbsttests.

Neu an den Beschlüssen ist die starke Koppelung der Öffnungsschritte an Inzidenzwerte sowie einen Notfallmechanismus. Öffnungsschritte können bei einer bestimmten Inzidenz wieder zurückgenommen werden - Notbremse genannt. So sehen die Beschlüsse im Detail aus:

Der Beschluss des Bund-Länder-Treffens als pdf bundesregierung.de

 

So viele Menschen darf man treffen

Ab Montag sind Treffen mit bis zufünf Freunden, Verwandten und Bekannten aus zwei verschiedenen Haushalten erlaubt. Paare gelten als ein Haushalt. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Bisher durfte nur eine Person aus einem anderen Haushalt eingeladen werden.

In Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner kann dies auf maximal zehn Personen und sogar drei Haushalte erweitert werden. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.

Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern an drei Tagen hintereinander auf mehr als 100 steigt, gelten allerdings wieder die alten, strengen Regeln.

Das sind die fünf Öffnungsschritte

Öffnungsschritt 1

Der erste Öffnungsschritt ist bereits zum Teil vollzogen worden. In mehreren Bundesländern wurden Grundschulen und Kitas zumindest mit Einschränkungen geöffnet, seit Wochenbeginn arbeiten bundesweit Friseurinnen und Friseure wieder.

Öffnungsschritt 2

Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärktekönnen am Montag bundesweit öffnen. Voraussetzung ist, dass die Kundenzahl begrenzt bleibt. Konkret heißt dies: ein Kunde pro zehn Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und ein weiterer für jede weiteren 20 qm. Einige Bundesländer waren hier bereits vorgeprescht. Auch die bisher noch geschlossenen sogenannten körpernahen Dienstleistungsbetriebe sowie Fahr- und Flugschulen dürfen öffnen. Voraussetzung: Wenn nicht dauerhaft eine Maske getragen werden kann, muss es einen tagesaktuellen Schnelltest und ein Testkonzept für das Personal geben.

Öffnungsschritt 3

Bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in einer Region oder einem Land sind weitere Lockerungen möglich: Der Einzelhandel kann dann mit einer Begrenzung von einem Kunden pro zehn Quadratmetern für die ersten 800 Quadratmetern Verkaufsfläche und einem weiteren für jede weiteren 20 Quadratmetern öffnen.

Auch Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten können dann öffnen, kontaktfreier Sport ist in kleinen Gruppen (bis zehn Personen) im Freien erlaubt.

Bei einer stabilen oder sinkenden Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern darf der Einzelhandel mit festen Einkaufsterminen öffnen. Die sogenannten Terminshopping-Angebote ("Click and meet") sehen vor, dass jeweils ein Kunde pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche nach Anmeldung in einem bestimmten Zeitraum einkaufen darf.

Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten dürfen bei diesem Öffnungsschritt besucht werden - wenn die Gäste vorher einen Termin gebucht haben. Individualsport ist mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten und Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich auch auf Außensportanlagen erlaubt.

Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz über 100, treten die alten Regeln (bis 7. März) wieder in Kraft - die sogenannte Notbremse greift.

Öffnungsschritt 4

Hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz nach dem dritten Öffnungsschritt in dem Land oder der Region 14 Tage lang nicht verschlechtert und bleibt unter 50, dann greift die nächste Lockerung: Außengastronomie, Theater, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos dürfen dann öffnen. Der kontaktfreie Sport ist auch im Innenbereich erlaubt, der Kontaktsport im Außenbereich.

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von stabil unter 100 kann das Land 14 Tage nach dem dritten Öffnungsschritt weitere Öffnungen planen: Ins Theater oder Kino darf man dann nur mit einem tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest. Die Öffnung der Außengastronomie ist für Besucher mit Terminbuchung möglich, sitzen an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen ist ein tagesaktueller Test erforderlich. Kontaktfreier Sport ist im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich unter der Voraussetzung möglich, dass alle einen Schnelltest gemacht haben.

Steigt die Inzidenz wieder auf über 100, greift die Notbremse und es gelten die alten strengen Lockdown-Regeln.

Öffnungsschritt 5

Bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz zwei Wochen lang stabil unter 50, können die nächsten Öffnungen kommen. Freizeitveranstaltungen mit bis zu 50 Menschen im Außenbereich und Kontaktsport in Hallen zählen dazu.

Besteht in dem Land oder der Region eine stabile oder sinkende Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, so kann das Bundesland 14 Tage nach dem vierten Öffnungsschritt landesweit oder regional den Einzelhandel mit Begrenzungen öffnen. Auch kontaktfreier Sport im Innenbereich und Kontaktsport im Außenbereich ist möglich.

Quelle und LINK: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/corona-beschluesse-103.html


Landtag MV - Friseursalons und Gartencenter in MV wieder offen

Schwerin, den 01.03.2021

Von heute an dürfen Friseure auch in Mecklenburg-Vorpommern ihren Kunden wieder die Haare schneiden. Zudem können in Rostock und im Landkreis Vorpommern-Rügen wegen der dort niedrigen Infektionszahlen auch Kosmetiker, Fußpfleger und Nagelstudios wieder Kunden empfangen. Die Nachfrage insbesondere in den Friseursalons sei groß, sagte die Landesinnungsmeisterin für Friseurhandwerk und Kosmetik, Ines Tietböhl. Viele Salons seien über Woche hin ausgebucht.

Mit Blick auf die beginnende Gartensaison hatten sich Regierung, Unternehmens- und Kommunalverbände beim jüngsten Corona-Landesgipfel außerdem darauf verständigt, zum 1. März auch Gartenbaucenter und Baumschulen zu öffnen. Im Landkreis Rostock wird wegen der dort gestiegenen Corona-Fallzahlen allerdings schon nach wenigen Tagen wieder die teilweise Schulöffnung zurückgenommen. Für für die Klassen eins bis sechs und die Abschlussklassen wird die Präsenzpflicht ab Montag aufgehoben.

Quelle und LINK: https://www.landtag-mv.de/dpa-ticker?tx_w3dpa_dpa%5Baction%5D=detail&tx_w3dpa_dpa%5Bcontroller%5D=Dpa&tx_w3dpa_dpa%5Buid%5D=25509&cHash=091bbdb8a1c49d26d33e6022e2cb8382

© dpa-infocom, dpa:210228-99-630768/2


Projekt BODDENHECHT aktuell - Bitte um Beobachtungs- und Fangmeldungen

Berlin/ Görslow, den 26.02.2021

Liebe Angler*innen und Naturfreunde,

im Rahmen des BODDENHECHT-Projekts sollen die Laichgründe der Boddenhechte rund Fischland-Darß-Zingst, Rügen und Usedom identifiziert und untersucht werden.

Angesichts der aktuell schnell steigenden Temperaturen kommen auch die Hechte wohl schon sehr bald in Laichstimmung. Nach bisherigen Erkenntnissen beginnen die Hechte ab einer Wassertemperatur von etwa 5°C mit dem Laichgeschäft und ziehen dafür teilweise selbst in kleinste Seitengewässer und Gräben, in denen man die Tiere dann gehäuft beobachten kann. Wir möchten Euch aus diesem Grund noch einmal darauf hinweisen, dass jegliche Meldungen zu Beobachtungen von laichenden Hechten in den Boddengewässern und ganz besonders auch in Zuflüssen aller Größe für uns von großer Bedeutung sein können. Solltet ihr in den kommenden Wochen interessante Beobachtungen machen, könnt ihr diese unter +49 (0) 152 22151765 melden oder per E-Mail an phillip.roser@igb-berlin.desenden - auch Bilder und Videos vom Geschehen könnten für uns spannend sein um das Ganze besser einzuordnen. Durch eure Hilfe könnten so wichtige Laichgebiete identifiziert werden. Wir freuen uns auf Eure Meldungen!

Euer BODDENHECHT-Team

 

Zum Projekt:

Das Projekt BODDENHECHT ist ein von der EU (Europäischen Meeres und Fischereifonds, EMFF) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern gefördertes inter- und transdisziplinäres Forschungs- und Praxisprojekt von „Fischenden für Fischende“. Fischereiwissenschaftler*innen des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und dem Institut für Fischerei der Landesforschungsanstalt (LFA) Mecklenburg-Vorpommern erarbeiten in enger Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteuren der Hechtfischerei vor Ort fischereibiologische und sozio-ökonomische Fakten zur Hechtfischerei und zur Hechtangelfischerei rund Rügen. Auf diesen Fakten aufbauend werden von Interessenvertretern (Berufs- und Angelfischerei, Naturschutz, Tourismus, etc.) in Runden Tischen tragfähige Bewirtschaftungsempfehlungen für den Erhalt und die Förderung der rügenschen Hechtbestände identifiziert. Diese Empfehlungen sollen nach Projektende (2023) in die Praxis umgesetzt werden. www.boddenhecht-forschung.de.


Landtag MV - Stufenplan für Ausstieg aus Lockdown

Schwerin, den 25.02.2021

© dpa-infocom, dpa:210223-99-562168/6

Quelle und LINK: https://www.landtag-mv.de/dpa-ticker?tx_w3dpa_dpa%5Baction%5D=detail&tx_w3dpa_dpa%5Bcontroller%5D=Dpa&tx_w3dpa_dpa%5Buid%5D=25375&cHash=5dfacbbca08217138c91015e8265e605


Landtag MV - Schulöffnung in einigen Regionen - Linke: «Kuddelmuddel»

Schwerin, den 25.02.2021

Quelle und LINK: https://www.landtag-mv.de/dpa-ticker?tx_w3dpa_dpa%5Baction%5D=detail&tx_w3dpa_dpa%5Bcontroller%5D=Dpa&tx_w3dpa_dpa%5Buid%5D=25373&cHash=ddc42c7230bbbd1a39f9a5e02ba3efb3


NDR online: Forschungsprojekt - Boddenhecht unter Druck

Berlin/ Schwerin, den 19.02.2021

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Der Bestand von Hechten in den Boddengewässern vor Rügen ist rückläufig. Ein bundesweit einzigartiges Forschungsprojekt geht den Ursachen dafür nach.

Er ist der beliebteste Fisch unter Anglern, der Hecht. Und sein Revier, der Bodden rund um Rügen, ist ein Angelparadies. Doch Hechte, insbesondere große, kommen dort im Brackwasser immer seltener vor. Warum das so ist, untersucht gerade ein internationales Team an Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen. Führend dabei ist das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin. Partner in Mecklenburg-Vorpommern sind die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei und das Thünen-Institut für Ostseefischerei.

Hechtangler im Boddengewässer vor Rügen

Auf Rügen herrscht dicke Luft zwischen Fischern und Anglern. Der Grund: ein Traumfang von rund zwei Tonnen Hecht eines Küstenfischers.

Hecht ist stark befischt

Leiter des praxisorientierten Projektes ist Robert Arlinghaus, Professor für Integratives Fischereimanagement an der Humboldt-Universität zu Berlin. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Hechtbestand deutlich abgenommen hat. Die Fische werden laut Arlinghaus nicht mehr so lang wie sie rein theoretisch werden könnten. "Das ärgert natürlich die Angler. Aber der Hecht hat eben eine hohe Sterblichkeit im erwachsenen Lebensstadium." Auch die Menge an Hechten, also deren Biomasse, ist deutlich geringer als in der Vergangenheit. Die Forscher beobachten dieses Phänomen seit 2010. Robert Arlinghaus betont dabei: "Der Boddenhecht wird stark befischt, er ist aber nicht dramatisch überfischt oder überangelt." Vor allem im Greifswalder Bodden und westlich von Rügen sind dessen Bestände aber rückläufig. Die Wissenschaftler haben bereits auch einige Umweltfaktoren herausgearbeitet, die sich negativ auswirken.

Unterwasserpflanzen wichtig für Hechte

Sie wissen, dass der Hecht sehr stark von Unterwasserpflanzen abhängig ist, denn sie sind Laichgebiet und Lebensraum für Jungtiere. Was die Wissenschaftler verwundert, ist, dass die Nährstofflast im Bodden abnimmt, sich trotzdem aber nicht flächendeckend Unterwasserpflanzen bilden. Das ist vor allem im Greifswalder Bodden so. Bislang haben die Forscher dafür keine Erklärung. "Auf jeden Fall ist diese Entwicklung nicht gut für den Hecht", betont Arlinghaus.

Wo laichen Boddenhechte?

Das internationale Forscherteam untersucht zudem, wo die Boddenhechte laichen und von woher die Tiere auf die Laichgebiete kommen. Viele Bäche und Gräben sind mittlerweile blockiert, etwa um die Felder und Wiesen im Hinterland überschwemmungsfrei zu halten. Der Hecht als Süßwasserfisch hat es immer schwerer, seine typischen Laichgebiete im Süßwasser zu erreichen. "Wenn dann diese ganzen Stressfaktoren zusammenkommen: viel Fischerei, Robben, Kormorane, es wird wärmer, weniger Hering - dann verliert der Hecht auch eine Pufferfunktion." Fakt ist: Der Hecht mag es eher kühl. Wasser, das über viele Tage wärmer als 20 Grad ist, stresst ihn. Die Fische fressen weniger, sind weniger aktiv, das wirkt sich auch auf den Zuwachs aus.

Gemeinsam mit Anglern und Fischern haben die Wissenschaftler auch 300 Hechte gefangen und ihnen kleine Sender eingesetzt. Außerdem wurden diese Tiere äußerlich mit kleinen, weißen Fähnchen markiert. Weitere 1.400 Hechte haben ein orangefarbenes Fähnchen als Markierung. Anhand dieser Tiere wollen die Forscher herausfinden, ob und wie die Hechte durch die einzelnen Boddengewässer wandern und wo sie sich zum Laichen sammeln. Wichtig ist, dass Angler oder Fischer markierte Hechte melden, die ihnen ins Netz gegangen sind, um etwa Fangorte oder Informationen zur Wanderung der Tiere dokumentieren zu können.

Brackwasser- oder Süßwasserhecht?

Arlinghaus und sein Team untersuchen auch die DNA von Hechten. Sie wollen herauszufinden, ob es sich um einen reinen Süßwasserhecht handelt oder um einen Brackwasserhecht und wie eng die Hechte unterschiedlicher Bodden miteinander verwandt sind. "Wenn wir feststellen, dass hohe Anteile aus dem Süßwasser kommen, obwohl immer mehr Bäche blockiert sind, dann ist das ein sehr wichtiger Hinweis dafür, Renaturierung zu betreiben und wenn möglich, diese Bäche wieder anzuschließen, um das Hechtaufkommen zu steigern." Gerade der Salzgehalt spielt für den Süßwasserfisch eine bedeutende Rolle. Die Boddenhechte haben sich zwar angepasst, die Befruchtungsraten ihrer Eier sind aber noch immer im Süßwasser höher als im Brackwasser. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Rostock.

Fischer, Angler und Naturschützer mit im Boot

Die wohl wichtigsten Partner des Projektes sind Guides, Fischer, Angler und Naturschützer. Sie melden und berichten über ihre Fänge, schildern ihre Erfahrungen. Einige speziell ausgebildete Guides und Angler helfen mit, Hechte zu fangen und zu markieren. Auch der Landesverband der Deutschen Kutter- und Küstenfischer und der Landesanglerverband unterstützen das deutschlandweit einzigartige Projekt. "Es ist für uns enorm wichtig. Denn es geht um die Frage, wie können wir den Boddenhecht schützen und nachhaltig nutzen? Um zu wissen, was im Falle des Boddenhechtes tatsächlich nachhaltig ist, brauchen wir alle Fakten", sagt Verbandssprecherin Claudia Thürmer. In Arbeitsgruppen werden alle Interessen gebündelt. Mithilfe von Runden Tischen werden Bewirtschaftungsoptionen für den Hecht und seine Förderung erarbeitet, die später an das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in Schwerin übergeben werden. Die eigentlichen Empfehlungen erarbeiten also Praktiker wie Guides, Angler, Fischer und Naturschützer und nicht die Wissenschaftler.

Zudem läuft gerade eine umfängliche Befragung unter einheimischen Anglern und jenen, die als Touristen in Mecklenburg-Vorpommern schon einmal auf Hechtjagd gegangen sind. Mehr als 1.500 Angler haben diesen Onlinefragebogen bereits ausgefüllt, aber die Wissenschaftler hoffen, dass noch mehr Einheimische die Fragen beantworten. Sie suchen auch Kontakt zu Berufsfischern, die sich möglicherweise auf Boddenhecht spezialisiert haben und ihre Erfahrungen und Vorschläge für die Zukunft einbringen möchten.

Forschungsprojekt geht über Jahre

Das internationale Forschungsprojekt läuft noch bis Mitte 2023. Es wird finanziell gefördert unter anderem vom Land Mecklenburg-Vorpommern und der Europäischen Union. Auch der Bund und das Land Berlin kofinanzieren das Projekt über das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei.

Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Forschungsprojekt-Boddenhecht-unter-Druck-,hecht142.html

NDR Radio MV, Franziska Drewes


BILD: DAFV - Anglerverband kritisiert Wasserkraft „Stoppt das Schreddern von Millionen Fischen!“

Berlin, den 19.02.2021

Eine neue EU-Richtlinie gefährdet laut Ökologen die Artenvielfalt

LINK: https://www.bild.de/news/inland/news-inland/anglerverband-stoppt-das-schreddern-von-millionen-fischen-75436238.bild.html


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