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Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

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SVZ: Sternberger See: Bootsbesitzer sind mehr gefordert

Sternberg/ Görslow, den 30.11.2018

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Viel Arbeit auf dem Gelände des Angelsportvereins Sternberger See: Angler sollen künftig mehr Arbeitsstunden leisten – Quelle: https://www.svz.de/21780722 ©2018 Foto und Text: Michael Beitin

 

Das Ufer muss befestigt werden. An Bootsstegen und Gebäuden auf dem Gelände des Angelsportvereins Sternberger See gibt es immer wieder Arbeit. Da ist künftig noch mehr Einsatz der Mitglieder nötig.

Vor diesem Hintergrund haben die Vereinsmitglieder auf ihrer Jahreshauptversammlung am Sonntag beschlossen: Wer das Gelände am Sternberger See nutzt, muss ab nächstes Jahr mehr Arbeitsstunden als 2018 leisten. Das Maß wird für diejenigen, die einen Bootsanliegeplatz haben, von sieben auf zehn Stunden im Jahr erhöht. Und wer kein Boot aber einen Schlüssel für das Areal besitzt, hier angeln und auch die Sanitäranlagen nutzen kann, arbeitet künftig fünf statt zwei Stunden. Armin Butz, bis zu diesem Tag noch Vereinsvorsitzender, hatte den Vorschlag des Vorstandes eingebracht. Und dafür stimmte dann auch eine Mehrheit der Anwesenden. Dabei hatten die Angler erst vor einem Jahr beschlossen, die Einsatzstunden zu reduzieren. Doch danach wurde nicht genug geschafft.

Ab 75 Jahre braucht keiner mehr Arbeitsstunden leisten

Zumal die Anzahl der Helfer begrenzt ist. Ab 75 Jahre braucht keiner mehr Arbeitsstunden leisten, hatten die Angler sich geeinigt. Und dieses Alter haben inzwischen viele Mitglieder überschritten, die einen von 42 Bootsanlegeplätzen auf dem Vereinsgelände am Sternberger See nutzen. Einige der Älteren kommen trotzdem zu den Einsätzen. Auf der anderen Seite gibt es auch wenige Angler, die sich demonstrativ schon zum Jahresanfang entscheiden, dass sie nicht mitmachen. Stattdessen zahlen sie gleich mit dem Mitgliedsbeitrag den Obolus für nicht geleistete Stunden im kommenden Jahr. Das waren bisher fünf Euro pro Arbeitsstunde und bei sieben Stunden 35 Euro für das Jahr.

Vor diesem Hintergrund hatte Armin Butz noch einen weiteren Vorschlag: die Stunde mit der doppelten Summe ansetzen, also zehn Euro. Macht bei den jetzt gültigen zehn Stunden 100 Euro. Ob sich da nicht doch die betreffenden Mitglieder lieber zum Arbeitseinsatz einfinden?

Dafür gab es allerdings am Sonntag keine Mehrheit. Die Angler, so war der Debatte zu entnehmen, wollen abwarten, was die jetzt beschlossene Erhöhung der Stundenzahl bringt. Nicht betroffen von der Änderung ist eine zweite Anlage des Vereins am Luckower See.

Stabile Mitgliederzahlen

Beim Rückblick auf das vergangene Jahr konnte Butz von stabilen Mitgliederzahlen berichten. 163 sind es in diesem Jahr, zwei mehr als im Vorjahr. 17 davon sind Frauen und zehn Kinder und Jugendliche.

Jedes Jahr organisiert der Verein eine Veranstaltung mit dem Hort und dem Jugendclub. Daran nahmen in diesem Jahr 18 Kinder und Jugendliche teil. Leider habe es durch diese Veranstaltungen noch keinen nennenswerten Zuwachs junger Mitglieder gegeben, erklärte Armin Butz.

Viel Geld hat der Verein in den Erhalt seiner Stege investiert. Das Vereinsgelände sei ein wunderschönes Fleckchen Erde, um das viele andere die Sternberger beneiden. „Wir wollen alles tun, dass es so bleibt“, so Butz.

Angelveranstaltungen nicht gut besucht

Nicht zufrieden zeigte er sich mit der Teilnahme an den Angelveranstaltungen des Vereins . Im Durchschnitt gab es nur zehn bis zwölf Akteure. Für die Besten bei diesen Vereinstreffen und auch bei Spielnachmittagen gab es Preise. Diskutiert wurde am Sonntag darüber, wie man das Angeln in der Gemeinschaft attraktiver machen kann - möglicherweise mit neuen Regeln und auch einem Raubfischangeln.

Ein Riesenerfolg ist seit Jahren das Angeln mit Behinderten. 100 Akteure waren dazu diesen Sommer auf dem Gelände am Sternberger See, 19 Vereinsmitglieder engagierten sich. Am 17. Juli 2019 wird es zum 25. Mal ein Angeln für Menschen mit Behinderungen geben.

Armin Butz legte auf der Mitgliederversammlung seinen Vorsitz aus persönlichen Gründen nieder. Der neue Vorstand wird Ende 2019 gewählt.

SVZ, Michael Beitin


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